ZDFheute - Nachrichten
- 3,6
- Bewertung
- 5.00M
- Installationen
- Free
- Preis

Analysiert von App-foxy
Wenn ich unterwegs schnell verstehen möchte, was in Deutschland und der Welt passiert, öffne ich eher eine Nachrichten-App als eine einzelne Webseite. ZDFheute gehört dabei zu den übersichtlicheren Möglichkeiten, weil die Anwendung Meldungen, Videos und interaktive Aufbereitung in einem mobilen Angebot zusammenführt. Sie richtet sich nicht nur an Menschen, die Schlagzeilen lesen wollen, sondern auch an Nutzer, die einen Sachverhalt lieber über bewegte Bilder oder eine visuell geführte Geschichte erfassen.
Die App stammt von ZDFonline, ist kostenlos und dem Bereich Nachrichten und Zeitschriften zugeordnet. Im Alltag wirkt sie wie ein kompakter Zugang zum ZDF-Nachrichtenangebot: Man kann kurz den Nachrichtenstand prüfen, sich in ein Thema einlesen oder eine Meldung mit Video vertiefen. Meine Einschätzung fällt insgesamt positiv aus, allerdings mit einer wichtigen Einschränkung: Wer eine extrem persönliche, internationale oder vollständig anpassbare Nachrichtenübersicht erwartet, wird hier nicht in jedem Punkt glücklich.
Wie sich ZDFheute heute anfühlt
Beim ersten Öffnen ist die größte Stärke sofort erkennbar: Die Inhalte sind nicht wie ein endloser, ungeordneter Nachrichtenstrom angelegt. Wichtige Themen stehen im Vordergrund, während einzelne Meldungen, Hintergrundstücke und Videobeiträge unterschiedliche Einstiegstiefen anbieten. Ich kann also entweder nur die wichtigsten Überschriften überfliegen oder bei einem Thema länger bleiben, ohne dafür zwischen mehreren ZDF-Angeboten wechseln zu müssen.
Das könnte dir auch gefallen

eBay clever nutzen: Angebote finden und Verkäufe einfacher abwickeln
Mit gespeicherten Suchen, klugen Filtern und einem sauberen Verkaufsablauf wird eBay vom gelegentlichen Marktplatz zum Werkzeug, das im Alltag wirklich Zeit spart.

Von Manor Cafe zu Gossip Harbor: Wann sich der Wechsel lohnt
Wer von vertrauten Drei-Gewinnt-Runden kommt, muss bei Gossip Harbor vor allem den Spielrhythmus neu lernen. Was der Tausch bringt, kostet und für wen er sich rechnet.

Snapchat macht aus flüchtigen Bildern ein tägliches Ritual
Snapchat gewinnt nicht durch Vollständigkeit, sondern durch Tempo, Nähe und kleine soziale Verpflichtungen. Genau darin liegt seine Stärke – und sein blinder Fleck.

Fluvsies macht aus kurzen Spielpausen ein Fürsorgeritual
Ein digitales Tierchen braucht kaum Zeit und doch regelmäßig Aufmerksamkeit. Fluvsies zeigt, wie Fürsorge, Sammellust und kurze Spielpausen ineinandergreifen.

Google Fotos wird wichtiger, weil niemand seine Bilder mehr sortieren kann
Mehr Aufnahmen, mehr KI und immer weniger Lust aufs Sortieren: Google Fotos wächst mit einem Bedürfnis, das viele erst bemerken, wenn sie ein Bild suchen.

X im Alltag: Schneller Zugang zu Gesprächen, wenig Orientierung im Feed
X macht aktuelle Gespräche schnell erreichbar. Doch zwischen For-you-Feed, Themenreitern und unklarem Aktionsfeedback verlangt die App ihren Nutzern viel eigene Orientierung ab.
Mehr aus unserer Nachrichtenredaktion
Alle Neuigkeiten ansehenGerade auf einem Smartphone ist diese Abstufung praktisch. Kleine Zeitfenster lassen sich für einen kurzen Überblick nutzen, während längere Wartezeiten Raum für Videos oder interaktive Storys geben. Das ist ein anderer Ansatz als bei einer reinen Eilmeldungs-App, die vor allem mit Benachrichtigungen arbeitet. ZDFheute versucht stärker, Nachrichten einzuordnen und in verschiedenen Darstellungsformen anzubieten.
Ich finde außerdem angenehm, dass die Anwendung nicht ausschließlich auf Text setzt. Ein Video kann bei einer Pressekonferenz, einem Konflikt oder einem politischen Ereignis schneller vermitteln, wer beteiligt ist und welche Bilder die Debatte prägen. Interaktive Geschichten wiederum helfen dort, wo eine chronologische Abfolge, Karten, Zahlen oder mehrere Perspektiven verständlicher sind als ein einzelner kurzer Absatz. Die eigentliche Stärke liegt in der Kombination der Formate, nicht in einer einzelnen Funktion.
Für welche Alltagssituationen sie besonders gut passt
Ein realistisches Beispiel: Auf dem Weg zur Arbeit habe ich nur wenige Minuten und möchte wissen, ob es neue Entwicklungen bei einem Thema gibt, das ich am Vorabend verfolgt habe. Dafür reicht ein kurzer Blick auf die aktuellen Beiträge. Später, in der Mittagspause, kann ich denselben Themenbereich mit einem Video oder einer ausführlicheren Geschichte nachholen. Diese Möglichkeit, Nachrichten in unterschiedlicher Tiefe zu konsumieren, macht die App für unregelmäßige Nutzung sehr geeignet.
Auch vor einem Gespräch über Politik oder ein großes Ereignis ist sie hilfreich. Ich bekomme nicht nur eine einzelne Überschrift, sondern kann prüfen, ob das Thema bereits mit Bildmaterial oder einer erklärenden Aufbereitung versehen ist. Das schützt zwar nicht automatisch vor Missverständnissen, bietet aber mehr Kontext als das Weiterleiten eines isolierten Beitrags aus sozialen Netzwerken.
Für ältere Familienmitglieder oder Menschen, die Nachrichten lieber aus einer vertrauten öffentlich-rechtlichen Quelle beziehen, kann der klare Aufbau ebenfalls ein Argument sein. Die Altersfreigabe liegt bei USK ab 6 Jahren. Das bedeutet nicht, dass jede Nachricht für Kinder geeignet wäre; aktuelle Ereignisse können natürlich belastend sein. Es beschreibt vielmehr den formalen Rahmen der App und sollte nicht mit einer kindgerechten Nachrichtenredaktion verwechselt werden.
Was die verschiedenen Darstellungsformen wirklich bringen
Die Videos sind nicht bloß ein dekorativer Zusatz. Bei Themen, die stark von Bildern, O-Tönen oder einer zeitlichen Entwicklung leben, können sie die Einordnung erleichtern. Gleichzeitig kosten sie mehr Aufmerksamkeit und Datenvolumen als ein kurzer Text. Wenn ich nur schnell eine Information brauche, bleibe ich deshalb lieber bei den schriftlichen Beiträgen. Für eine längere Nutzung empfiehlt sich, die eigene Verbindung im Blick zu behalten, besonders wenn man häufig unterwegs ist.
Interaktive Storys spielen ihre Vorteile vor allem bei komplexen Themen aus. Sie können Leser schrittweise durch einen Sachverhalt führen, statt alle Informationen in einem dichten Textblock unterzubringen. Der Nachteil ist, dass diese Form mehr Zeit verlangt. Wer nur die Kernaussage sucht, kann eine solche Aufbereitung als Umweg empfinden. Ich sehe sie deshalb als Ergänzung für wichtige Themen, nicht als Ersatz für einen schnellen Nachrichtenüberblick.
Ein nützlicher Arbeitsablauf ist, zuerst die kurze Meldung zu lesen und erst danach das längere Format zu öffnen. So weiß ich, ob sich der zusätzliche Zeitaufwand lohnt. Umgekehrt sollte man bei besonders kontroversen Themen nicht bei der Überschrift aufhören. Die weiterführende Aufbereitung kann entscheidende Hintergründe liefern, die in einer knappen Meldung naturgemäß fehlen.
Entwicklung und heutiger Reifegrad
Die Anwendung ist seit dem 27.02.2013 verfügbar. Das lange Bestehen erklärt, warum sie nicht wie ein kurzfristig zusammengestellter Nachrichtenkanal wirkt, sondern wie ein etabliertes digitales Angebot des ZDF. In dieser Zeit haben sich mobile Lesegewohnheiten deutlich verändert: Nutzer erwarten heute kurze Einstiege, Videos, visuelle Erklärungen und Inhalte, die auch auf kleineren Bildschirmen funktionieren.
Die aktuell sichtbare Ausrichtung mit Nachrichten, Videos und interaktiven Storys zeigt eine Entwicklung weg von der bloßen mobilen Textausgabe. Das ist für bestehende Nutzer grundsätzlich angenehm, weil sie nicht nur eine modernisierte Oberfläche, sondern verschiedene Wege zur Information bekommen. Gleichzeitig verändert sich dadurch die Nutzung: Wer früher ausschließlich kurze Meldungen gelesen hat, muss sich an stärker visuelle und teilweise längere Formate gewöhnen.
Bei öffentlich-rechtlichen Nachrichtenangeboten ist diese Entwicklung besonders interessant. Sie müssen einerseits schnell genug für den mobilen Alltag sein und andererseits genügend Kontext liefern, damit Nachrichten nicht auf reine Reizwörter reduziert werden. ZDFheute bewegt sich meiner Erfahrung nach eher auf der Seite der Einordnung als auf der Seite des maximalen Tempos. Das ist eine bewusste Stärke, kann sich aber für Eilmeldungsfans langsamer anfühlen.
Die App hat eine durchschnittliche Bewertung von 3,6 bei rund 25.000 Bewertungen. Diese Zahl vermittelt ein gemischtes, aber keineswegs schlechtes Bild: Viele Nutzer finden einen verlässlichen Zugang zu den Inhalten, während andere offenbar bei Bedienung, Aktualität oder persönlichen Erwartungen Abstriche machen. Für mich ist das ein Hinweis, die Anwendung nicht nur nach dem Namen des Anbieters zu beurteilen, sondern sie an den eigenen Nachrichtenroutinen zu messen.
Was sich für bestehende Nutzer verändert
Wer ZDFheute schon länger verwendet, dürfte vor allem davon profitieren, dass Nachrichten nicht mehr nur als lineare Liste gedacht werden. Ein aktuelles Thema kann in mehreren Formen auftauchen: als kurze Meldung, als Video oder als interaktive Erklärung. Dadurch steigt die Chance, dass man für die jeweilige Situation die passende Darstellungsform findet.
Das hat aber auch eine Kehrseite. Mehr Formate bedeuten mehr Auswahl und damit gelegentlich mehr Entscheidungslast. Früher konnte ein Nutzer vielleicht einfach die neuesten Texte durchgehen. Heute muss er eher überlegen, ob ein Video, eine Story oder ein kompakter Beitrag sinnvoller ist. Mein Tipp ist, nicht jeden Inhalt vollständig konsumieren zu wollen. Für den täglichen Überblick reichen kurze Beiträge; die ausführlichen Formate sollte man gezielt für Themen nutzen, die man wirklich verstehen möchte.
Die Reichweite zeigt, dass das Angebot nicht nur eine kleine Nischenlösung ist: ZDFheute wurde über fünf Millionen Mal installiert. Für mich spricht das dafür, dass die App einen festen Platz im mobilen Nachrichtenalltag vieler Menschen gefunden hat. Reichweite allein sagt jedoch nichts darüber aus, ob sie zu jedem Nutzer passt. Ein Pendler mit Interesse an deutschen Innen- und Weltnachrichten hat andere Anforderungen als jemand, der ausschließlich lokale Meldungen oder Börsenkurse sucht.
Die kostenlose Nutzung senkt die Einstiegshürde erheblich. Ich kann die App ausprobieren, ohne zuerst ein Abonnement abzuschließen oder eine Bezahlschranke in den Mittelpunkt der Entscheidung zu stellen. Das ist besonders praktisch für Gelegenheitsnutzer. Gleichzeitig sollte man nicht erwarten, dass ein kostenloses Angebot jede Spezialfunktion einer kostenpflichtigen internationalen Nachrichtenplattform abdeckt.
Wo die Grenzen im täglichen Gebrauch liegen
Die wichtigste Grenze ist die thematische Breite. ZDFheute ist eine Nachrichten-App, aber kein vollständiger Ersatz für jede denkbare Informationsquelle. Wer sehr lokale Nachrichten, eine stark spezialisierte Fachberichterstattung, internationale Medien aus mehreren Ländern oder besonders tiefgehende Wirtschaftsdaten sucht, braucht wahrscheinlich zusätzliche Angebote. Für einen allgemeinen Überblick ist die App passend; als einzige Informationsquelle wäre sie mir zu einseitig.
Auch Videos sind nicht immer die effizienteste Wahl. In einer lauten Umgebung, während einer kurzen Pause oder bei schlechter Verbindung ist Text oft überlegen. Wer Nachrichten grundsätzlich lautlos und möglichst schnell konsumieren möchte, wird die visuellen Formate weniger schätzen. Umgekehrt können Nutzer, die Nachrichten lieber ansehen als lesen, gerade darin einen großen Mehrwert finden.
Ein weiterer Trade-off betrifft die Aufmerksamkeit. Interaktive Geschichten sind ansprechender als eine bloße Meldung, laden aber dazu ein, länger in einem Thema zu bleiben. Das ist bei komplexen Ereignissen sinnvoll, kann jedoch den schnellen Überblick verlangsamen. Ich würde die App daher nicht als Werkzeug für gedankenloses Scrollen empfehlen, sondern als Quelle, bei der man bewusst zwischen Kurzüberblick und Vertiefung wechselt.
Die Bewertung von 3,6 zeigt außerdem, dass die Nutzererfahrung nicht für alle reibungslos sein dürfte. Ohne einzelne Kritikpunkte zu verallgemeinern, sollte man bei einer Nachrichten-App immer damit rechnen, dass Aktualisierungen, Darstellungsfragen oder Benachrichtigungen persönlich unterschiedlich bewertet werden. Wer eine vollkommen individualisierte Startseite und maximale Kontrolle über jeden Nachrichtenstrom erwartet, sollte seine Entscheidung davon abhängig machen, wie wichtig ihm diese Anpassbarkeit ist.
Vergleich mit den üblichen Alternativen
Gegenüber einer klassischen Nachrichtenwebseite hat die App den Vorteil, dass sie für die mobile Nutzung gebündelt ist. Ich muss nicht jedes Mal den Browser öffnen und mich durch eine Startseite bewegen. Die Mischung aus Text, Video und interaktiver Aufbereitung wirkt außerdem geschlossener als bei vielen einzelnen Artikeln, die man über eine Suchmaschine findet.
Im Vergleich zu sozialen Netzwerken ist ZDFheute deutlich weniger zufällig. In sozialen Feeds entscheidet häufig der Empfehlungsmechanismus darüber, was sichtbar wird; bei einer Nachrichten-App starte ich gezielter mit einem redaktionellen Überblick. Das reduziert zwar die spontane Vielfalt, erhöht aber die Chance, dass ich nicht nur die lautesten oder emotionalsten Beiträge sehe. Für eine erste Orientierung bevorzuge ich deshalb die App, während soziale Plattformen eher ergänzend für Reaktionen und Diskussionen dienen.
Gegenüber spezialisierten Eilmeldungs-Apps ist der Ansatz weniger auf maximale Geschwindigkeit und mehr auf Kontext ausgerichtet. Wenn jede Minute zählt und ich nur Push-Hinweise zu einem eng begrenzten Thema brauche, kann eine andere Anwendung besser passen. Wenn ich dagegen verstehen möchte, was hinter einer Nachricht steckt, sind Videos und interaktive Storys ein überzeugender Vorteil.
Auch ein klassisches Nachrichtenmagazin oder die Fernsehnachrichten bleiben sinnvolle Alternativen. Das Fernsehen bietet ein gemeinsames, linear kuratiertes Programm; die App lässt mich selbst entscheiden, wann und wie tief ich einsteige. Ein gedrucktes Magazin wiederum eignet sich besser für konzentriertes Lesen ohne Benachrichtigungen. ZDFheute gewinnt vor allem dort, wo Aktualität und flexible Nutzung wichtiger sind als ein vollständig entschleunigtes Leseerlebnis.
Praktische Nutzung ohne unnötige Umwege
Ich würde neuen Nutzern empfehlen, die App nicht sofort anhand einzelner Schlagzeilen zu bewerten. Der eigentliche Nutzen zeigt sich erst, wenn man bei einem wichtigen Thema die unterschiedlichen Formate ausprobiert. Zuerst die kurze Meldung, anschließend das Video und bei Bedarf die interaktive Geschichte: Dieser Ablauf zeigt schnell, ob die gewünschte Informationstiefe vorhanden ist und welches Format am besten zum eigenen Alltag passt.
Für den täglichen Gebrauch hilft eine klare Trennung zwischen Überblick und Vertiefung. Morgens oder unterwegs genügt ein kurzer Rundgang. Abends kann man sich ein bis zwei Themen auswählen, die man wirklich nachvollziehen möchte. So verhindert man, dass die App zur endlosen Ablenkung wird, und nutzt ihre redaktionelle Aufbereitung gezielter.
Bei wichtigen politischen oder gesellschaftlichen Nachrichten würde ich außerdem nicht nur das Video ansehen. Bewegtbilder wirken unmittelbar, ersetzen aber nicht automatisch alle Hintergründe. Die Kombination mit dem begleitenden Text ist meist sinnvoller, weil sie Aussagen, zeitliche Abläufe und zusätzliche Details besser festhält. Mein konkreter Tipp: Nutze das Video für den schnellen Zusammenhang und den Text für die überprüfbare Einordnung.
Wer unterwegs häufig mit schwankender Verbindung arbeitet, sollte seine Nutzung ebenfalls anpassen. Texte sind dann meist die verlässlichere erste Wahl, während Videos und interaktive Inhalte besser für einen ruhigen Moment mit stabiler Verbindung aufgehoben werden. Das ist kein Fehler der App, sondern ein praktischer Unterschied zwischen den angebotenen Medienformen, den man bei der eigenen Planung berücksichtigen sollte.
Für wen sich die Installation lohnt
Ich empfehle ZDFheute vor allem Menschen, die eine kostenlose, deutschsprachige Nachrichtenquelle mit einem klaren redaktionellen Rahmen suchen. Die App passt zu Nutzern, die nicht nur Schlagzeilen sammeln, sondern bei ausgewählten Themen auch Videos oder visuelle Erklärungen nutzen möchten. Ebenso sinnvoll ist sie für alle, die das ZDF-Angebot bereits kennen und mobil darauf zugreifen wollen.
Weniger geeignet ist sie für Personen, die ausschließlich lokale Nachrichten benötigen, sich auf ein enges Fachgebiet konzentrieren oder eine möglichst stark personalisierte internationale Presseschau erwarten. Auch wer Nachrichten grundsätzlich nur über kurze Push-Mitteilungen konsumiert, wird einen Teil des Konzepts kaum nutzen. In diesen Fällen kann eine lokale App, ein Fachmedium oder ein individuell konfigurierbarer Newsreader die bessere Ergänzung sein.
Der Entwickler ZDFonline steht dabei für ein Angebot, das eher auf journalistische Auswahl und unterschiedliche Erklärformen setzt als auf eine möglichst große Zahl beliebiger Quellen. Das macht die Nutzung überschaubar, begrenzt aber zugleich die Perspektivenvielfalt, die ein Aggregator bieten kann. Ich würde deshalb nicht von einer vollständigen Medienauswahl sprechen, sondern von einem gut zugänglichen redaktionellen Einstieg.
Worauf ich bei der weiteren Entwicklung achten würde
Bei künftigen Weiterentwicklungen wäre für mich entscheidend, dass die App ihre klare Struktur trotz zusätzlicher Formate behält. Neue Videos oder interaktive Geschichten sind nur dann wertvoll, wenn man sie schnell findet und der kurze Nachrichtenüberblick nicht darunter leidet. Die Balance zwischen Aktualität, Kontext und einfacher Bedienung bleibt damit der wichtigste Prüfstein.
Ebenso wichtig ist die Frage, wie gut bestehende Nutzer zwischen schnellen Meldungen und ausführlicheren Inhalten wechseln können. Eine gute Entwicklung sollte nicht nur neue Darstellungsformen hinzufügen, sondern auch den Weg zwischen ihnen verständlich machen. Wenn ich eine Meldung öffne und ohne Suchen zur passenden Vertiefung gelange, steigt der praktische Wert deutlich.
Ich würde außerdem darauf achten, ob die App ihre Rolle als allgemeine Nachrichtenquelle klar bewahrt. Sie muss nicht jede Spezialdisziplin abdecken. Entscheidend ist, dass Nutzer erkennen, wann ZDFheute für einen Überblick ausreicht und wann eine zusätzliche Quelle sinnvoll ist. Diese Ehrlichkeit verbessert am Ende die Nutzung mehr als ein möglichst umfassendes, aber unübersichtliches Angebot.
Unterm Strich ist ZDFheute für mich eine solide Nachrichten-App mit einem zeitgemäßen Mix aus Text, Video und interaktiver Aufbereitung. Sie ist kostenlos, etabliert und niedrigschwellig, ohne sich auf bloße Schlagzeilen zu beschränken. Die durchschnittliche Bewertung von 3,6 zeigt, dass die Erfahrung nicht jeden überzeugt, doch die Grundidee funktioniert: Ich bekomme einen schnellen Einstieg und kann bei relevanten Themen tiefer gehen.
Ich würde die App installieren, wenn ich eine deutschsprachige ZDF-nahe Nachrichtenquelle für den mobilen Alltag suche und Wert auf verständliche Ergänzungen zu kurzen Meldungen lege. Wer maximale Personalisierung, lokale Spezialthemen oder ausschließlich Eilmeldungen braucht, sollte sie mit einem passenden Zusatzangebot kombinieren oder eine andere Lösung wählen. Für den ausgewogenen Überblick zwischendurch bleibt ZDFheute aber eine empfehlenswerte Wahl, solange man ihre redaktionelle Perspektive und die unterschiedlichen Nutzungstempi bewusst einordnet.
Häufig gestellte Fragen zu ZDFheute - Nachrichten
01Wie aktuell sind die Nachrichten in der ZDFheute-App?
Die ZDFheute-App bietet stets die neuesten Nachrichten, die regelmäßig aktualisiert werden. Die Redaktion ist bestrebt, die Nutzer mit den aktuellsten Informationen aus der Welt des politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Geschehens zu versorgen. Push-Benachrichtigungen halten Sie zudem über wichtige Ereignisse auf dem Laufenden.
02Welche Funktionen bietet die ZDFheute-App?
Die ZDFheute-App bietet eine Vielzahl von Funktionen, darunter Live-Nachrichten, Videos, Artikel und interaktive Grafiken. Nutzer können personalisierte Nachrichtenfeeds erstellen und haben Zugang zu umfassenden Hintergrundberichten. Die App ist benutzerfreundlich gestaltet und ermöglicht es, Inhalte problemlos zu durchsuchen und zu teilen.
03Ist die ZDFheute-App kostenlos nutzbar?
Ja, die ZDFheute-App ist vollständig kostenlos. Nutzer können die App ohne jegliche Abonnementgebühren herunterladen und verwenden. Alle Inhalte, einschließlich Videos und Artikel, sind frei zugänglich, was sie zu einer idealen Wahl für kostenbewusste Nachrichtenkonsumenten macht.
04Kann ich die ZDFheute-App auf allen Geräten verwenden?
Die ZDFheute-App ist sowohl für Android- als auch für iOS-Geräte verfügbar. Sie ist im Google Play Store und im Apple App Store erhältlich. Die App ist für Smartphones und Tablets optimiert, sodass Nutzer auf verschiedenen Geräten ein konsistentes Nutzungserlebnis haben.
05Welche Datenschutzmaßnahmen bietet die ZDFheute-App?
Die ZDFheute-App legt großen Wert auf den Schutz der Privatsphäre ihrer Nutzer. Sie sammelt nur notwendige Daten und folgt strengen Datenschutzrichtlinien. Nutzer haben die Möglichkeit, ihre Datenschutzeinstellungen individuell anzupassen, um die Nutzung der App sicher und transparent zu gestalten.
Vorteile
- Aktuelle Nachrichten in Echtzeit verfügbar.
- Benutzerfreundliche und intuitive Oberfläche.
- Personalisierte Nachrichtenbenachrichtigungen.
- Videos und Live-Streams integriert.
- Kostenloser Zugang zu zuverlässigen Informationen.
Nachteile
- Benötigt stabile Internetverbindung.
- Gelegentliche In-App-Werbeanzeigen.
- Nicht alle Inhalte sind offline verfügbar.
- Könnte mehr internationale Nachrichten bieten.
- Manchmal langsam bei älteren Geräten.
ZDFheute - Nachrichten
Galerie












